Paul Newsman
Die Anlaufstelle für selbst geschriebene Scherzartikel im deutschsprachigen Raum – und seit dem Relaunch eine Next.js-Anwendung mit KI-Redaktion, eigenem Editor und einem Bereich für den Unterricht.
Idee, Entwicklung und Betrieb: ich.
paulnewsman.com ↗- Artikel
- 180.000+
- Aufrufe
- 4 Millionen+
- Lehrkräfte
- 330+
Worum es geht
Auf Paul Newsman schreibt man erfundene Zeitungsartikel, die auf eigenen Magazin-Domains wie echte Online-Zeitungen aussehen – vom Kölner Abendblatt bis zur Grätsche. Schon die Link-Vorschau beim Teilen wirkt echt; unter jedem Artikel steht ein Aufklärungshinweis.
Aus dem Scherz für den Familienchat ist Unterrichtsmaterial geworden: Lehrkräfte an Hochschulen, Gymnasien, Real- und Grundschulen zeigen damit, wie schnell eine glaubwürdige Falschmeldung entsteht.
Zeitachse
- 2016
- Im April die Idee, danach neun Monate Abende Entwicklung.
- 2017
- Im Januar geht Paul Newsman online.
- 2024
- Im April Feedback bei den Lehrkräften eingeholt – und mit der Neuentwicklung begonnen.
- 2026
- 1. August: der große Relaunch – neu gebaut auf Next.js, mit KI-Redaktion.
Was am 1. August 2026 live ging
Die Umfrage hat die Tagesordnung gesetzt: Bitte mit KI – im Schulalltag bleibt keine Zeit, lange Texte zu tippen. Lasst die Schüler:innen mit. Material, nicht nur ein Werkzeug. Und: mehr Magazine. Alle vier sind drin.
- 01
Von Rails auf Next.js 16
Zehn Jahre Artikel und alle Magazin-Domains umgezogen, ohne eine einzige URL zu brechen.
- 02
KI-Redaktion mit zwei Eingängen
Vorlage wählen oder eigene Idee eintippen; der Artikel entsteht Wort für Wort, Bildvorschlag inklusive.
- 03
Credits statt Abo
Bezahlt wird, was gebraucht wird – von Hand schreiben bleibt kostenlos, dauerhaft und für alle.
- 04
Lehreinheiten für ganze Klassen
Verifizierte Lehrkräfte öffnen eine Einheit; die Klasse tritt über Link, QR-Code oder einen kurzen Code an der Tafel bei.
- 05
Sechs Zeitungen, eine neu
Neue Köpfe und Layouts auf allen Domains – dazu das Freizeit Echo, die Regenbogenpresse des Hauses.
- 06
Presseausweis und Stimme
Neun Ränge zum Aufsteigen, und jeder Artikel lässt sich vorlesen – für den Bus, für Lesemuffel, für den barrierearmen Unterricht.
Sechs Zeitungen, sechs Domains
Jede Zeitung ist ein eigenes Blatt mit eigenem Kopf, eigener Typografie und eigener Domain – technisch sind alle sechs eine Next.js-Anwendung. Was eine Domain eigen macht, steht in ihrem Magazin-Modul, und der Proxy hält diese Domains sitzungsfrei: Sie liefern Artikel, sonst nichts.
Für Lehrkräfte
Über Fake News reden ist das eine, selbst eine bauen wirkt deutlich besser. Eine verifizierte Lehrkraft legt eine Lehreinheit an und teilt einen Beitritts-Link, einen QR-Code oder einen kurzen Code an der Tafel – keine Konten, keine E-Mail-Adressen, keine App. Ob die Klasse unter Pool-Namen oder mit eigenem Namen schreibt, entscheidet die Lehrkraft.
„Wenn die Kinder bereits in der Grundschule dafür sensibilisiert sind, wird das vielen in der Zukunft helfen.“
Ohne Freigabe geht nichts online, und die Lehrkraft sieht alle Artikel als Stapel mit Live-Statistiken – wie die Aufrufe während der Stunde hochticken, ist der Moment, der sitzt. Von Hand schreiben kostet nichts; Credits braucht es nur für KI und Vertonung, sie gehen immer aus dem Topf der Lehrkraft, und zur Verifizierung liegen 30 davon als Geschenk bereit.
Der Presseausweis
Jede:r trägt einen Presseausweis: neun Ränge von Volontär:in bis Verleger:in, in drei Ligen, je Stufe ein edleres Material. Kaufen lässt er sich nicht, verdienen nur durchs Mitmachen. Ein Klick, und die Karte dreht sich um – auf der Rückseite steht, dass der Ausweis „berechtigt zu absolut nichts“.

168 Gesichter
Statt Foto-Upload gibt es eine Galerie: 168 Avatare in vier Kategorien – Charaktere, Tiere, Mädels, Jungs – in zwölf Farben. Von der KI gezeichnet, tagelang von Hand nachgezogen und als SVG ausgeliefert, damit sie in jeder Größe scharf bleiben.
Der Generator ist bewusst deterministisch: gleicher Input, bytegleiche Dateien, kein Zufall und kein Zeitstempel. Von einigen Figuren gibt es zusätzlich sprechende Varianten mit drei Mund-Zuständen – die Mimik läuft allein über CSS, ohne eine Zeile Frame-Loop in JavaScript.
„Wahr ist, was sich gut druckt.“
Einer der Sprüche, die man auf seinen Presseausweis setzen kann
Details, die Mühe gemacht haben
- Editor
- 120 Zeichen Schlagzeile, 20.000 Zeichen Text, acht Millionen durchsuchbare Fotos mit automatischer Nennung – und ein frei wählbares Artikeldatum.
- Migration
- Zehn Jahre Inhalte und alle Magazin-Domains von Rails auf Next.js gehoben, ohne eine URL zu verlieren.
- Domain-Routing
- Eine Anwendung bedient sechs Magazin-Domains; der Proxy hält sie sitzungsfrei und auf Artikel beschränkt.
- Streaming
- Erzeugte Artikel kommen Wort für Wort an, statt nach einem Ladekringel.
- Vertonung
- Jeder Artikel lässt sich vorlesen, in der Sprache der Seite.
- Presseausweis
- Auf dem Server in Druckauflösung gerendert – ein Screenshot im Browser würde die Guilloche ausfransen lassen.
- Avatare
- 168 hand-getunte SVGs aus einem deterministischen Generator, sprechende Varianten inklusive.
- Verantwortung
- Jeder Artikel startet privat, trägt die Aufklärungsbox und ist nie mehr als zwei Klicks von der Aufklärung entfernt.
Bekannt aus dem Blätterwald
Über Paul Newsman berichteten unter anderem Süddeutsche Zeitung, WDR, NDR, Bild, Correctiv, Mimikama und BuzzFeed. Manche Artikel werden noch sieben Jahre später als Satire entlarvt, weil sie nicht aufhören zu kreisen.
Technik
- Next.js 16
- React 19
- TypeScript
- Tailwind CSS 4
- Supabase
- Vercel AI SDK
- TipTap
- Lemon Squeezy
- Cloudflare Images
- Sentry
- Plausible CE
Gehostet auf Vercel, Analytics über selbst gehostetes, cookiefreies Plausible.






