Adios for Flickr – FAQ
Ist die App kostenlos?
Als Demoversion exportiert Adios deine ersten fünf Alben vollständig als echte Ordner auf deiner Platte. Hat dein Konto weitere Alben, brauchst du dafür eine einmalige Lizenz. Sie kostet regulär 29 €, aktuell 19 €; es gibt kein Abo und sie gilt für unbegrenzte Exporte auf bis zu fünf Computern. App herunterladen.
Kann ich Flickr Pro danach kündigen?
Ja – aber erst exportieren, dann kündigen. Sobald deine Alben auf der eigenen Festplatte liegen und du die Ordner geprüft hast, ist Flickr freiwillig: Adios braucht kein Pro-Konto, und die exportierten Dateien sind die Originale. Kostenlose Konten sind begrenzt; Flickr weist darauf hin, dass Inhalte über diesen Grenzen gesperrt oder gelöscht werden können. Die Adios-Lizenz kostet einmalig weniger als drei Monate Pro und verlängert sich nicht.
Auf welchen Computern läuft Adios?
Unter Windows 10 oder 11 auf einem 64-Bit-PC sowie unter macOS 12 und neuer. Die Mac-Version läuft nativ auf Intel und Apple Silicon.
Wie funktioniert es?
Du meldest dich innerhalb der App direkt bei Flickr an. Adios fordert Flickrs offiziellen Kontoexport an, lädt ihn nach der Bereitstellung herunter, prüft ihn und baut deine Alben als normale Ordner auf deinem Computer wieder auf.
Bekomme ich Originalfotos und Videos auch ohne Flickr Pro?
Ja. Album-Downloads eines kostenlosen Kontos sind auf Fotos bis 1024 px begrenzt, und Videos fehlen in Album-Downloads grundsätzlich – auch mit Pro. Der vollständige Flickr-Datenexport steht dagegen kostenlosen und Pro-Konten zur Verfügung und enthält die Originalfotos und -videos.
Werden meine Fotos hochgeladen oder geteilt?
Nein. Anmeldung und Download laufen direkt über Flickr; die Verarbeitung geschieht lokal. Adios überträgt keine Fotos, Videos, Metadaten, Passwörter oder Ordnerpfade. Nur der Lizenzschlüssel wird zur Lizenzprüfung übertragen.
Wie fordere ich die Flickr-Daten erneut an oder wechsle das Konto?
Fordere den Export im Bereich „Your Flickr Data“ der Flickr-Kontoeinstellungen erneut an. Für ein anderes Konto wählst du im App-Menü „Flickr-Anmeldedaten zurücksetzen“ und meldest dich danach neu an.
Kann ich einen bereits heruntergeladenen Export verwenden?
Ja. Klicke auf „Los geht’s“ und dann unter dem Anmeldebutton auf „Ich habe meine Kontodaten bereits heruntergeladen“. Wähle anschließend die entpackten Ordner für Konto- und Fotodaten.
Was geschieht mit Fotos, die in keinem Album sind?
Adios findet sie automatisch. Vor dem Export kannst du sie in den eigenen Ordner _PHOTOS_NOT_IN_ANY_ALBUM aufnehmen.
Warum verwendet Adios nicht die Flickr-API?
Die Flickr-API ist gut für einzelne Aktionen, aber nicht dafür, ein ganzes Archiv nach Hause zu holen. Sie liefert Adios nicht dasselbe vollständige, direkt herunterladbare Archiv wie Flickrs offizieller Kontoexport: Originaldateien gebündelt, die Daten zum Wiederherstellen der Albumzuordnung und einen Weg, der für Free- und Pro-Konten gleichermaßen funktioniert.
Wie lange braucht Flickr für den Export?
Flickr informiert dich per E-Mail, sobald alles bereit ist. Die Vorbereitung kann einige Minuten bis einige Tage dauern. Du kannst Adios währenddessen schließen und später fortfahren.
Was passiert bei einer Unterbrechung?
Starte Adios erneut. Fertige Downloads und vorhandene Albumordner werden wiederverwendet; bereits exportierte Dateien gleicher Größe werden übersprungen. Du musst nicht von vorn beginnen.
Kann ich meine lokale Kopie mit Flickr synchronisieren?
Eine echte Synchronisierung ist es nicht, aber auffrischen kannst du sie jederzeit. Flickr erstellt immer nur einen vollständigen Export – „was hat sich seit dem letzten Mal geändert“ lässt sich nicht anfordern. Auffrischen heißt also: neuen Export anfordern und komplett herunterladen. Der Albumaufbau läuft dagegen inkrementell – wähle denselben Zielordner, dann werden vorhandene Albumordner weiterverwendet und bereits vorhandene Fotos übersprungen; kopiert wird nur, was neu ist. Deine Lizenz gilt für unbegrenzt viele Exporte.
Adios löscht dabei nie etwas. Fotos und Alben, die du auf Flickr entfernt hast, bleiben in deiner lokalen Kopie, und ein umbenanntes Album erscheint als neuer Ordner neben dem alten – das Archiv wächst, es spiegelt dein Konto nicht.
Wie viel Speicherplatz brauche ich?
Während des Downloads liegen ZIPs und entpackte Dateien vorübergehend nebeneinander; dafür solltest du etwa die doppelte Downloadgröße einplanen. Vor dem Albumexport zeigt Adios den zusätzlichen Platz exakt an. Beim Verschieben statt Kopieren ist das oft keiner — außer für Fotos, die in mehreren Alben liegen. Wenn genug Platz da ist, nutze für Download und Entpacken am besten die interne SSD; die fertigen Albumordner kannst du danach dorthin verschieben, wo du sie dauerhaft aufbewahren möchtest.
Der Download hängt vor allem von Datenmenge, Internetverbindung und Ziellaufwerk ab; ein internes Laufwerk ist meist schneller als Netzwerk- oder langsame USB-Speicher. Beim Albumaufbau benötigt der Kopiermodus zusätzlichen Platz, während der Verschiebemodus diesen Bedarf deutlich reduzieren kann.
Gibt es Protokolle und Berichte?
Ja. Den Speicherort der Logdatei findest du unter „Über“. Im Exportordner entstehen export-report.txt und bei Bedarf missing_photos.txt. adios-debug.txt enthält nur IDs, Zähler und Fehlercodes – keine Fotonamen oder absoluten Pfade.
Die anonymisierte adios-debug.txt kann sicher an eine Support-E-Mail angehängt werden.
Kommen Flickr-Titel und Metadaten mit?
Auf dem Prüfen-Bildschirm entscheidest du, ob Adios Titel, Beschreibungen, Tags, Datum, Orte und Ausrichtung aus Flickr in die exportierten JPEG-Kopien schreibt. Du kannst außerdem wählen, ob Adios den Flickr-Titel eines Fotos als Dateinamen verwendet. Optional erstellt Adios XMP-Begleitdateien — praktisch für Lightroom und andere Programme, die XMP-Sidecars lesen. Die heruntergeladenen Originaldateien bleiben unverändert; zusätzlich setzt Adios das Änderungsdatum auf Flickrs Aufnahmedatum.
Warum warnt Windows beim Start?
Adios wird bewusst ohne Windows-Code-Signing-Zertifikat verteilt. Deshalb kann Microsoft Defender SmartScreen beim ersten Start warnen. Klicke auf „Weitere Informationen“ und danach auf „Trotzdem ausführen“. Ein Zertifikat würde die Warnung übrigens nicht sofort beseitigen: SmartScreen richtet sich danach, wie verbreitet eine Datei schon ist – selbst teuer signierte Programme werden am Anfang gemeldet. Die Mac-Fassung ist von Apple signiert und notarisiert.
Wo bewahre ich die Fotos nach dem Export auf?
Am besten nicht nur auf einer Festplatte. Sobald die Alben auf deinem Rechner liegen, sind sie genau so sicher wie dieses eine Laufwerk – und Laufwerke gehen irgendwann kaputt. Am günstigsten ist meist der Speicher, den du ohnehin bezahlst: iCloud Fotos, Google Fotos oder Google Drive, Amazon Photos (in Prime enthalten), Dropbox oder OneDrive nehmen die Albumordner ohne Zusatzkosten auf. Wer lieber lokal bleibt, nimmt zwei Laufwerke und bewahrt eines davon woanders auf – eine externe Platte neben dem Rechner teilt bei Diebstahl, Feuer oder Wasser dessen Schicksal. Adios lädt selbst nichts hoch; wohin die Kopien gehen, entscheidest du.
Warum gibt es diese App – warum nicht einfach Flickrs Exportmöglichkeiten nutzen?
Ich habe Adios entwickelt, nachdem ich versucht hatte, mein eigenes Archiv mit 22.310 Fotos in 113 Alben nach Hause zu holen. Beim manuellen Weg muss für jedes Album eine eigene ZIP angefordert, auf eine eigene E-Mail gewartet und anschließend ein generischer Download wieder dem Album zugeordnet werden. Nach sechs Alben hörte ich auf und entwickelte einen besseren Ablauf. Seit 2019 verfeinere ich ihn, damit andere Flickr-Nutzer nicht dieselben Stunden mit Wiederholen und Sortieren verbringen müssen.
Wo finde ich die offiziellen Flickr-Einstellungen und Hinweise?
Hier kannst du deinen offiziellen Kontoexport anfordern und Flickrs aktuelle Erläuterungen zu Downloadgrößen, Originaldateien und Videos nachlesen:
Noch eine Frage?
Schreib einfach an hello@mikelieser.dev.
